Beiträge

Wenn Frauen in der Partnerschaft zur Mutti werden (2. Teil)

In diesem 2. Teil des Beitrags über die in der Praxis am häufigsten vorkommende Schieflagen-Beziehung, geht es darum, die „Vorteile“ einer solchen Partnerschaft zu erkennen und um ihre Auswirkungen. Die meisten Menschen, die zu mir kommen, wünschen sich lebendige Beziehungen auf Augenhöhe. Was sie nicht erkennen, ist ihr eigener Anteil daran, dass dies nicht so ist. Die Mutter-Sohn-Beziehung ist nämlich den wenigsten Menschen bewusst und meist geht die Erkenntnis mit viel Schmerz (weil große Schamgefühle dabei sind) einher. Aber hier liegt die Chance auf Heilung! Weiterlesen

Wenn Frauen in der Partnerschaft zur Mutti werden (1. Teil)

Wenn Paare in die Beratung kommen, bei denen im „Grunde“ alles gut ist, wie sie von sich behaupten, bezieht sich das meistens nur auf die Außensicht. Es sind diejenigen Paare, bei denen Hauen und Stechen nicht an der Tagesordnung ist und der gesamte Freundeskreis würde auch niemals ein Problem bei ihnen vermuten. Dies wird auch immer sehr stark betont. Das einzige Problem, wenn man das denn überhaupt als solches definieren kann, weil es ja eigentlich nicht das Allerwichtigste ist (sagen diese Paare), stellt die Sexualität dar. Meistens ist es zumindest für einen der Partner aber doch wichtig genug, dass es für eine Terminvereinbarung reicht;-).

Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass mangelnde oder fehlende Sexualität viele Ursachen haben kann, aber heute möchte ich eine ganz konkrete Situation beleuchten, nämlich wenn Frauen in der Partnerschaft zur Mutti werden, also „muttieren“. Weiterlesen

Wenn Frauen scheinbar „grundlos“ ihren Mann verlassen

Es gibt in meiner Beziehungspraxis Situationen, die sich stark ähneln und von solch einem Szenario möchte ich heute erzählen.

Der Klient ist männlich und kommt alleine zu mir. Er steht unter Schock, weil er gerade erst erfahren hat, dass seine Frau ihn verlassen will oder schon dabei ist. Für ihn kommt das Ganze aus heiterem Himmel, denn bis zum Zeitpunkt der Offenbarung war alles, wirklich alles, perfekt! Sie hat ihm mitgeteilt, dass sie keine Gefühle mehr für ihn hat und keine Möglichkeit mehr sieht, die Beziehung wieder auf gesunde Füße zu stellen. Zugegeben, wenn sich das wirklich so zugetragen hat (eher selten der Fall), dann ist seine Fassungslosigkeit berechtigt und eine Trennung kann durchaus traumatisch erlebt werden. Er versteht jedenfalls die Welt (seine Frau) nicht mehr und die Ängste sind riesig. Was wird jetzt passieren? Weiterlesen

Destruktive, schädliche, toxische Beziehungen

Der Partner behandelt uns schlecht und trotzdem bleiben wir? Das Gegenüber tut uns nicht gut und trotzdem ziehen wir keine Konsequenz? Von Außen betrachtet macht das keinen Sinn möchte man meinen und dennoch kommt es viel häufiger vor, als wir glauben. Weiterlesen

Wie geht Begehren?

Ist Begehren etwas, dass wir einfach so mitgeliefert bekommen oder handelt es sich dabei vielmehr um eine Fähigkeit? Ich denke nämlich, dass es genauso erlernbar ist, wie die Liebe selbst. Oder zumindest auch immer eine Entscheidung braucht.

Die meisten Menschen verwechseln Verliebtsein mit Liebe und unterscheiden somit nicht zwischen Gefühl und Fähigkeit. Das mit dem Begehren verhält sich in meinen Augen ähnlich. Wir können kaum davon ausgehen, dass wir den Partner geschenkt und bis ans Lebensende begehrenswert empfinden. Aber schauen wir genauer, was dem Begehren alles dienlich sein kann.  Weiterlesen

Wenn der Partner krank wird

Die Vorstellung, dass der Partner eine ernsthafte Krankheit bekommen könnte, versetzt zunächst mal jeden in Stress. Das Ausmaß hängt davon ab, ob es sich um eine chronische oder gar lebensbedrohliche Krankheit handelt oder „nur“ um einen Beinbruch, denn ich nicht schmälern möchte, aber dieser ist zeitlich begrenzt. Doch egal wie die Diagnose lautet, so ein Ereignis bringt die Paardynamik immer durcheinander.

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