Eine andere Art von Sex – Einfach Liebe

Wusstest Du, dass es auch in der Psychologie und Therapie richtige Modetrends gibt? Nehmen wir doch mal Sigmund Freuds Psychoanalyse, mit der beinahe alles anfing. Ich darf zugeben, dass ich froh bin, dass sich hier einiges weiterentwickelt hat und neue Erkenntnisse gewonnen wurden.

Auch im Bereich der Sexualität gibt es Trends zu beobachten, vor allem ist das Berufsbild des Sexualtherapeuten entstanden, das ziemlich neu ist; genauso wie es Paartherapie auch erst seit den 80er Jahren gibt.

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Frauen, ihr Dirndl und die Wiesn

Wunschthema # 4

Schon weit vor dem Sommerende beginnen die (hausgemachten) Sorgen für uns Münchner Frauen. Wird es ohne Extremdiät klappen? Mit etwas Glück passt man in das Vorjahres-Dirndl noch irgendwie hinein. Ansonsten wird es vielleicht endlich Zeit für ein neues. Weiterlesen

Kommunikation aus Sicht eines *1941 geborenen

Früher war bekanntlich alles besser. Diesen Spruch kennt und langweilt jede Generation. Folgender Brief erreichte mich vor einigen Wochen und hat mich doch zum Nachdenken gebracht. Vielleicht weil der Verfasser nicht mit erhobenem Zeigefinger agiert hat? Vielleicht weil er irgendwie schon recht hat mit dem was er schreibt? Ich gehöre einer Generation an, die sowohl das Früher als auch das Heute kennt. Aber lest selbst:

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Don´t kiss, just eat!

Eine meiner Freundinnen hat gestern wirklich folgendes erlebt: Nach einem Kinobesuch ging sie mit ihrem männlichen Begleiter in ein Lokal in Münchens Stadtmitte, um noch eine Kleinigkeit zu essen. Weiterlesen

Von Liebe und Erwartungen

Eine meiner Freundinnen schickte mir die Tage folgendes Zitat von Gustave Flaubert (1821-1880):

Liebe erblüht im Staunen einer Seele,

die nichts erwartet Weiterlesen

In vino veritas – Liegt im Wein wirklich die Wahrheit?

In vino veritas – Im Wein liegt die Wahrheit. So sagt man zumindest. Könnte man diese Aussage wohl auf das Münchner Oktoberfest – genannt „Wiesn“ und das Bier – genannt „Mass“ übertragen? „In cervesa veritas“ würde das dann lauten …

Am ersten Wiesn-Tag gab es angeblich acht Bierkrug-Schlägereien. Das sind übrigens nur die Schlägereien, bei denen jemand einen Masskrug an den Kopf kriegt und das ist eine ganz schöne Masse. Sind das die Aggressiven unter uns?

Menschen laufen nackt (oben oder unten ohne) durch die Wiesn-Zelte und ernten damit nicht nur manchen Lacher, sondern erregen dadurch auch das öffentliche Ärgernis und werden somit mehr oder weniger freundlich hinaus komplementiert.  Sind das die verkappten Sexisten?

Manche grabschen direkt nach einem, stieren zumindest ziemlich tief in den Ausschnitt (kann man das wirklich verdenken?) oder drücken einem gleich einen Kuss auf den Mund. Sind das die offensichtlichen und mutigen Sexisten?

Dann gibt es die Menschen, die einem urplötzlich auf dem Tisch landen, einfach umgekippt – Kopf vornüber oder häufiger hintenüber. Oder diejenigen, die statt im Zelt rasch vor dem Zelt hängen, meist hockend, kniend oder sogar liegend. Da scheint es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Personen zu handeln, die ihre Grenzen nicht oder nur spät erkennen.

Manche werden auch einfach nur müde und schlafen teilweise sogar mitten am Tisch ein. Lässt das auf einen langweiligen Schnarchzapfen schließen?

Die Menschen werden im Angesicht der Wiesn jedenfalls mutiger, flirtbereiter, extrovertierter, weil die Hemmschwelle durch Alkohol sinkt. Aber liegt darin wirklich die Wahrheit? Dann könnte man seine potentiellen Liebsten somit ja wunderbar „testen“.

 

Es war einmal …

Vor ungefähr 30 Jahren (als man noch spontan nach der Schule auf die Wiesn gehen konnte) …  Ich war mit Freundinnen in einem Bierzelt und wir hatten an unserem Tisch eine schottische Männergruppe sitzen. Eine der Mädels raunte mir zu: „wusstest du eigentlich, dass Schotten unter ihrem Kilt nichts anhaben?“ Diese Freundin hatte – im Gegensatz zu mir – schon einen Schüleraustausch in England hinter sich und beeindruckte mich mit ihrem Wissen sehr. „Echt!?“ fragte ich, „so gar nichts? Du meinst die sind nackt unter ihrem Röckchen?“ Sie nickte es wohlwissend ab. Dann kam meine Gelegenheit. Einer der Schotten musste zur Toilette. Dazu war es notwendig über die Bank zu steigen um an uns vorbeizukommen. Ich sah meine Chance kommen, nämlich als sein Knie in meiner Kopfhöhe war, fasste ich all meinen Mut zusammen (wie oben zu lesen ist, sinkt die Hemmschwelle durch Alkohol drastisch …) und hob seinen Rock an! Und ganz ehrlich: für mich passt der Satz „in vino veritas“, denn neugierig war ich schon immer!

(Übrigens, das Gemächt des Schotten war wirklich unbekleidet …)

Um Ausreden nicht verlegen

Gestern bei unserem Mädelsabend berichtete eine meiner Freundinnen folgendes:

Ihr Mann habe sich ein Auto gekauft. Das ist an sich nichts schlimmes, wie wir allesamt und auch sie befand. Allerdings ohne mit ihr Rücksprache zu halten und das war das eigentliche Problem. Sie wollte wissen, was wir dazu sagen. Ich fragte sie, ob sie mit ihrem Mann denn über seine „Motivation“ gesprochen hat. Und sie hatte. Seine Antwort war: „Du warst halt grad nicht da!“

Schon irgendwie klar, dass der Haussegen schief hängt, oder? Schließlich ist ein neues Auto kein neues Hemd. Und wir sprechen hier von einem Neuwagen …

 

 

Foto: © Thomas Owezarek