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Mrz25

Große Altersunterschiede in Beziehungen

Gepostet am Mrz 25 von

Gibt es einen optimalen Altersunterschied in Partnerschaften? Haben Menschen, die eine hohe Altersdifferenz zu ihrem Partner aufweisen, auch automatisch ein tieferliegendes Problem? Woran denkst Du spontan und vor allem ganz ehrlich, wenn Du von einem Paar hörst oder es sogar siehst, bei dem ein sichtbarer Altersunterschied besteht? Hast du Vorurteile gegenüber diesen Paaren und wenn ja, welche? (Hier sei erwähnt, dass diese auch eine Menge über Dich selbst aussagen …;-)) Ich habe mit der sympathischen Lisa-Marie Betzl ein Interview geführt, woraufhin es ihr gelungen ist, das Dauer-Klischeethema „Altersunterschiede in Beziehungen“  wunderbar leicht und locker auf den Punkt zu bringen. Vielen Dank dafür! Hier geht´s zum Artikel … Sharen...

Aug24

Die neue Lustpille für die Frau

Gepostet am Aug 24 von

Schon lange ist die Forschung dran am Thema Lust und nun ist es endlich soweit – die Lustpille für die Frau ist auf dem Markt. Zwar noch nicht bei uns erhältlich, aber wie bei vielem sind die USA mal wieder Vorreiter und in absehbarer Zeit wird sich auch die deutsche Pharmaindustrie die Wahnsinnsgewinne nicht durch die Lappen gehen lassen.   Lustlos sind nicht nur die Frauen Sexuelle Lustlosigkeit ist der häufigste Grund, warum Menschen in meine Praxis kommen. Übrigens sowohl Frauen als auch Männer. Und ob man es glaubt oder nicht, Viagra hilft bei weitem nicht jedem Mann bei seinen Problemen. Denn, anders als es bei der Frauenpille zu sein scheint,  verschafft Viagra keine Lust, sondern lediglich „Standfestigkeit“. Immerhin. Fürs Nicht-Können gibt es  bei den Männern seither eigentlich keine Ausrede mehr. Nach der Modediagnose AD(H)S, die viel zu vielen Kindern, vorwiegend Jungs, übergestülpt wird und einer häufig damit verbundenen Medikamentengabe durch Ritalin & Co., gibt es jetzt einen neuen Renner. Man will uns weismachen, weil das Wollen über dem Können liegt, dass das Problem Lustlosigkeit nun der Vergangenheit angehöre. Endlich kann die Beziehung wieder rund laufen und alle...

Mai24

Frau + Mann = Problem?

Gepostet am Mai 24 von

Zehn Paare, die von bekannten deutschen Schauspielern verkörpert werden, sitzen auf der Coach eines unsichtbaren Therapeuten und geben uns jeweils einen 3-minütigen Einblick in ihre Beziehungen und Psychen. Und irgendwie auch in den Berufsalltag einer Paartherapeutin … Ich gebe zu, dass ich bei den einzelnen Settings oft lachen musste, weil ich genau solche Situationen tagtäglich erleben darf. Klar, in drei Minuten-Clips wirkt es sehr komprimiert und mitunter dick aufgetragen, aber in jedem Spaß steckt ja bekanntlich auch ein bisschen Ernst. Die Mini-Filme handeln unter anderem von Super-Machos, Lügnern, Verdrängern, Affären, Bedürftigkeit, Eifersucht, Ansprüchen, Sex, und Liebe. Die Mini-Clips sind weit besser als jedes Normalo-Fernsehprogramm und ich bin sicher, dass sich die meisten Zuschauer irgendwo ein Stück selbst wieder erkennen (oder zumindest jemanden kennen, der genau „so“ ist;-))! Hier klicken zum Link zur Arte-Doku …   Foto: © Torsten Schlemmer Sharen...

Mrz23

Nomen est omen

Gepostet am Mrz 23 von

Wie gerne wir Menschen doch immer wieder nach Erklärungen suchen, warum wir so sind wie wir sind. Was sagt unsere Schrift über uns aus oder unser Kühlschrankinhalt? Unser Fahrstil, unsere Inneneinrichtung und unser Name?  Fährt Moritz Porsche, weil er ehrgeizig ist und kommt sie aus gutem Hause, nur weil ihr Name Julia ist? Laut nachstehender Umfrage stehen Mias gern im Mittelpunkt, haben Annikas blonde Haare und Marcels stehen auf Energy-Drinks, während Jans dauerhaft nach ihrer Identität suchen. Wenn Eltern ahnen würden, was sie Kindern durch den Namen bereits an „wichtigen“ Informationen mitgeben, dann wären einige von uns sicher (und besser) namenlos geblieben. Marvins werden nämlich nie erwachsen und Ninas sind irgendwie immer niedlich. Im folgenden Artikel kommen noch mehr witzige Assoziationen zu verschiedenen Namen und wenn ich ganz ehrlich sein darf: einiges davon kommt mir durchaus bekannt vor … Hier weiterlesen …   Foto: © Jenny Sturm – Fotolia.com Sharen...

Feb01

Polyamorie – mehr als ein Partner

Gepostet am Feb 1 von

Ist die Beziehungsform Polyamorie eine tiefe Überzeugung? Oder entsteht sie möglicherweise, weil Menschen sich nicht für einen Partner entscheiden können oder wollen? Vielleicht ergibt sich diese Liebesform ja auch aus dem Frust von gescheiterten Beziehungen in Folge? Auch wenn ich klar sagen muss, dass die meisten mir bekannten Menschen eine monogame Beziehungsform – manchmal auch in Serie – bevorzugen, bin ich in meiner Praxis mitunter mit dem Thema Polyamorie konfrontiert.   Oft nur einseitiger Wunsch Mein Alltag stellt sich eher so dar, dass in einer bestehenden Beziehung, die monogam angelegt war, ein Partner einen weiteren Menschen kennengelernt und meist auch schon lieben gelernt hat. Bis hier klingt das ein wenig nach einer klassischen Affäre. Diese jedoch zeichnet sich in der Regel durch Heimlichkeit aus und ist immer zeitlich begrenzt. Ab einer gewissen Dauer wird nämlich jede Affäre zu einer Zweitbeziehung und spätestens dann gilt es Entscheidungen zu treffen. Mir sind nur wenige Fälle bekannt, bei denen ein Paar Diskussionen über alternative Lebensformen geführt hat, bevor es bereits zu entsprechenden Handlungen kam. Das bedeutet, dass ein Partner den anderen quasi plötzlich mit dem Thema „ab jetzt liebe ich noch...

Nov30

Noch jemand Angst vorm Tod?

Gepostet am Nov 30 von

Der Tod hat derzeit eine beeindruckende Medienpräsenz und dieser Umstand macht es uns ganz schön schwer, das für viele unangenehme Thema erfolgreich zu verdrängen. Aber was ist eigentlich daran so angsteinflößend, dass wir glauben, damit nicht umgehen zu können? Weil uns der Tod immer mit der eigenen Endlichkeit knallhart konfrontiert. Und das macht Angst. Große Angst. Doch früher oder später werden wir nicht umhin können, uns damit auseinanderzusetzen und den Umgang mit Abschied und Trauer kann man in gewissem Maße lernen. Auf den Tod selbst kann man sich wohl nur schwer vorbereiten. Wir interpretieren unsere Gefühle, die durch Tod und Abschied aufkommen, in der Regel als negativ, weil sie äußerst schmerzhaft sind und uns meist an den Rand des Erträglichen bringen. Ich kenne nur wenig Menschen, die sich dem Ganzen angemessen stellen; die meisten schieben es beiseite. Dabei ist ab unserer Geburt nichts so sicher, wie unser Sterben. Lediglich eine zeitlich begrenzte Lebenszeitspanne steht uns zur Verfügung, die wir bestmöglich nutzen und für diese geschenkte Zeit dankbar sein sollten. Denn wir wissen nie, wann sie endet. Leicht gesagt. Aus diesem Grund finde ich die aktuellen Diskussionen über Palliativmedizin, Sterbehilfe & Co. so wichtig, damit unsere Kultur den Umgang mit Trauer und Trauernden endlich wieder...

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